Rechenzentrums-Optimierung · Modelle passend zur Hardware

Mehr aus vorhandenen GPUs.

Viele Modelle laufen mit Standardeinstellungen. Die Empfehlungen der Hersteller gelten für jede Hardware gleich, und für die Abstimmung im Detail fehlt im Betrieb meist die Zeit. Wir stimmen Ihre laufenden Modelle genau auf Ihre GPUs ab und belegen das Ergebnis mit Rohdaten. Hardware verkaufen wir nicht.

GPU-Server mit acht GPUs
Antworten je GPU
Wartende Anfragen
Energie je Antwort

Standardeinstellung: Die GPUs sind ungleich ausgelastet, Anfragen stauen sich, und jede Antwort kostet viel Energie.

Beispielansicht zur Veranschaulichung, schematisch. Keine Messwerte und keine Zusage für Ihre Hardware.

Warum volle GPUs selten ausgereizt sind.

Die ersten KI-Anwendungen laufen, und sie werden genutzt. Mehr Nutzer, mehr Modelle, längere Anfragen. Irgendwann sind die GPUs ausgelastet, Anfragen warten, und die Antwortzeiten steigen.

Die naheliegende Antwort ist neue Hardware. Die ist teuer, hat lange Lieferzeiten und braucht noch mehr Strom und Kühlung. Und sie löst nicht, was eigentlich bremst.

Denn im Betrieb bleibt viel Leistung ungenutzt. Die Modelle laufen meist mit Standardeinstellungen, und die Empfehlungen der Hersteller gelten für jede Hardware gleich. Ob Serving-Engine, Quantisierung, Cache und Batching zu Ihren GPUs, Ihrem Modell und Ihrer Last passen, prüft im Alltag kaum jemand im Detail. Wie groß der Abstand bei Ihnen ist, zeigt erst eine Messung.

Genau hier setzen wir an. Wir messen auf Ihren GPUs, stimmen jedes laufende Modell im Detail auf genau diese Hardware ab und belegen das Ergebnis mit Rohdaten. Danach entscheiden Sie über neue Hardware auf Grundlage von Zahlen.

Illustration eines geöffneten GPU-Servers mit acht Grafikkarten, Lüfterwand und Netzteilen, KI-generiert
Illustration: KI-generiert

Trifft das auf Ihr Rechenzentrum zu?

Klicken Sie an, was auf Ihr Rechenzentrum zutrifft. Rechts sehen Sie, ob sich ein genauer Blick lohnt.

Finden Sie bessere Einstellungen als den Standard.

Sie haben drei Stellschrauben mit je fünf Stufen. Das Ziel sind mehr Antworten je GPU, ohne dass Antwortzeit oder Qualität leiden. Finden Sie die beste Kombination, oder sehen Sie, was unsere Optimierung daraus macht.

Rechengenauigkeit

Weniger Genauigkeit spart Speicher und Zeit, kann aber Qualität kosten.

Zwischenspeicher

Wie viel GPU-Speicher für wiederkehrende Textteile reserviert ist.

Batchgröße

Wie viele Anfragen eine GPU gleichzeitig rechnet.

Versuche: 0

ErgebnisBeispielansicht, schematisch

Durchsatz je GPU
Standard
Antwortzeit
Grenze
Qualität der Antworten
Prüfgrenze

Das ist die Standardeinstellung. Drehen Sie an einer Stellschraube.

Hinweis: Dieses Spiel dient nur der Veranschaulichung. Alle Werte sind schematisch und frei gewählt. Sie sind keine Messergebnisse, keine Prognose und keine Zusage für Ihre Hardware oder Ihre Modelle. Welche Verbesserung bei Ihnen möglich ist, zeigt erst eine Messung auf Ihrer Hardware.

Unabhängig von Hersteller und Modell.

Wir arbeiten herstellerneutral mit den Modellen, Engines und Beschleunigern, die bei Ihnen laufen. Zum Beispiel mit diesen:

Offene Modelle

Llama

Mistral

Mixtral

Qwen

DeepSeek

Gemma

gpt-oss

Phi

Granite

GLM

Kimi

Teuken

…

Serving-Engines

vLLM

SGLang

TensorRT-LLM

NVIDIA Dynamo

llm-d

llama.cpp

Ollama

…

GPUs und Beschleuniger

NVIDIA A100

NVIDIA H100

NVIDIA H200

NVIDIA B200

NVIDIA L40S

NVIDIA RTX PRO 6000

AMD Instinct MI300X

AMD Instinct MI325X

AMD Instinct MI355X

…

Stellschrauben

Quantisierung FP8 und INT4

KV-Cache

Prefix-Cache

Continuous Batching

Speculative Decoding

Tensor-Parallelität

Scheduling

…

Die Liste zeigt Beispiele. Welche Kombination bei Ihnen am meisten bringt, zeigt die Messung auf Ihrer Hardware. Alle genannten Namen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber.

So läuft die Optimierung ab.

01

Messen

Durchsatz, Antwortzeit, Qualität und Energie im Ist-Zustand erfassen. Dieser Ausgangswert wird gesichert.

02

Optimieren

Serving-Engine, Quantisierung, KV-Cache, Batching und Scheduling, abgestimmt auf Ihre Modelle, Ihre GPUs und Ihre Lastprofile.

03

Nachweisen

Vorher-nachher-Messung mit Rohdaten. Fällt die Qualität unter die vereinbarte Grenze, gilt der Schritt als nicht bestanden.

04

Betreiben

Monitoring, Regressionstests nach jedem Update und Nachmessungen in vereinbarten Abständen.

Was wir messen

  • Durchsatz in Token pro Sekunde bei vereinbarter Latenzgrenze
  • Zeit bis zum ersten Token und Abstand zwischen den Token, als Median und P95
  • Energie je Million erzeugter Token, gemessen an der Stromzufuhr der Server
  • Antwortqualität im gepaarten Vorher-nachher-Vergleich

Was Sie erhalten

  • Messung auf Ihrer Hardware mit vorab vereinbarter Zielgröße
  • Rollback auf die Ausgangskonfiguration, im Pilotprojekt getestet
  • Rohdaten und Konfigurationsdateien erhalten Sie vollständig

Einstieg: Assessment auf Ihrer Hardware

Typische Aufgaben im Beispiel.

Typische Abläufe aus Rechenzentren und bei GPU-Betreibern, jeweils mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis. Es sind Beispiele, keine Kundenprojekte.

  • Gang zwischen Serverschränken im Rechenzentrum

    Engpass bei der GPU-Kapazität

    Die GPUs sind ausgelastet, neue Hardware kommt erst in Monaten. Wir messen und optimieren den Betrieb auf den vorhandenen GPUs und belegen das Ergebnis mit Rohdaten.

    Beispiel lesen: Engpass bei der GPU-Kapazität
  • Prüfaufbau mit Sensoren und Messkabeln

    Energie je Token belegen

    Der Gesamtverbrauch ist bekannt, die Energie je Token nicht. Wir messen an der Stromzufuhr, stimmen Takt und Auslastung ab und belegen den Effekt für Revision und Energiebericht.

    Beispiel lesen: Energie je Token belegen
  • Messtechnik mit Leitungen, Ventilen und Anschlussklemmen

    Mehr Anfragen bei gleicher Antwortzeit

    Zu Spitzenzeiten werden die Antwortzeiten zu lang, obwohl die GPUs im Mittel nicht voll sind. Wir messen die Ausbringung je Kunde und stimmen Batching, Cache und Scheduling darauf ab.

    Beispiel lesen: Mehr Anfragen bei gleicher Antwortzeit

Häufige Fragen

Was bringt die Rechenzentrums-Optimierung konkret?

Das messen wir auf Ihrer Hardware, bevor wir etwas versprechen. Zielgröße und Qualitätsgrenze vereinbaren wir vorab, der Prüfbericht zeigt vorher und nachher. Typische Zielgrößen sind mehr Anfragen je GPU, kürzere Antwortzeiten unter Last oder weniger Energie je Antwort. Pauschale Prozentzahlen nennen wir bewusst nicht, weil der Unterschied stark von Modell, Hardware und Lastprofil abhängt.

Verkaufen Sie dafür Hardware?

Nein. Wir arbeiten mit der Hardware, die Sie haben, und mit offenen Werkzeugen wie vLLM. Weil wir keine Hardware verkaufen, haben wir kein Interesse daran, Ihnen neue zu empfehlen. Zeigt die Messung, dass zusätzliche Hardware sinnvoll ist, belegen wir das mit Zahlen, und Sie entscheiden, bei wem Sie kaufen.

Wie wird die Qualität gesichert?

Wir prüfen die Qualität vorher und nachher im gepaarten Vergleich. Dabei laufen dieselben Prüffragen unter denselben Bedingungen, einmal mit der alten und einmal mit der neuen Einstellung. Liegt sie unter der vereinbarten Grenze, gilt der Schritt als nicht bestanden und wird zurückgenommen. Die Prüffragen stimmen wir mit Ihnen ab, damit sie zu Ihrem Einsatz passen.

Wie starten wir?

Mit einem Assessment auf Ihrer Hardware. Dauer, Zielgröße und Qualitätsgrenze vereinbaren wir vorher. Zuerst messen wir den Ist-Zustand unter realistischer Last und sichern diese Ausgangskonfiguration. Im Bericht sehen Sie dann, wo Potenzial liegt, und entscheiden, ob wir die Optimierung umsetzen.

Sebastian Kießling
Foto: Christiane Schleifenbaum

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Kießling

Geschäftsführer

Er kommt selbst aus der technischen Entwicklung und sagt Ihnen ehrlich, was sich bei Ihnen lohnt.

Telefon: +49 30 34655640 · E-Mail: kontakt@technologiemanufakturen.de

Worum geht es bei Ihnen?

Schildern Sie kurz die Aufgabe und welche Unterlagen oder welche Hardware es dazu gibt. Wir sagen Ihnen, ob sich eine digitale Fachassistenz oder eine Optimierung lohnt.